Von Bannewitz nach Freudenberg

Jens Mosch lebt seit 2014 in Südwestfalen. Aktuell pendelt er noch zwischen Bannewitz und Freudenberg – der Umzug mit der ganzen Familien steht aber bereits in den Startlöchern. Wieso es Herrn Mosch in die Region zieht verrät er im Interview...

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Herr Mosch, wie kam es zu Ihrem Umzug nach Südwestfalen? 

Herr Mosch: Zu meinem Umzug nach Südwestfalen kam es im Jahr 2014, da die Firma, in der ich damals gearbeitet habe, geschlossen wurde. Dann bekam ich das Angebot von GEORG, hier anzufangen. Mir war es wichtig, dass alle Rahmenbedingungen stimmen. Und das tun sie bei GEORG. Deshalb war der Entschluss relativ schnell klar, das Angebot anzunehmen. Ich kenne GEORG seit den 90ern, weil meine damalige Firma eine Tochter von GEORG war. Meine Frau war dabei die treibende Kraft, die gesagt hat: „Mache es. Du kennst alles, du kennst die Firma, du kennst die Erzeugnisse, du kennst die Leute. Wenn du der Meinung bist, dass es richtig ist, dann tu es.“ Und die gleiche Auffassung hatten meine Kinder. Natürlich sieht man sich dann unter der Woche nicht, was sehr schade ist, aber es bleiben ja noch die Wochenenden, die man zusammen verbringen kann. Außerdem wussten wir alle, dass die räumliche Trennung nicht für immer bleibt und dass die Familie nachzieht, sobald meine Frau alle Verträge als Tagesmutter erfüllt hat und es mit dem Schulwechsel der Kinder passt. 


Also würden Sie nicht sagen, dass Sie den Umzug bereuen? 

Herrn Mosch: Nein. Zweifel, dass es falsch war hierher zu ziehen, sind bis jetzt noch nicht aufgekommen. Noch schöner wird es natürlich, wenn man als Familie wieder unter einem Dach wohnt, aber bereuen tue ich es trotzdem nicht. 


Das hört sich gut an. Was gefällt Ihnen hier in Südwestfalen denn besonders gut und womit hätten Sie nicht gerechnet? 

Herr Mosch: Mir gefällt die Arbeit an sich, das ganze Betriebsklima und einfach das Arbeitsumfeld. Überrascht bin ich davon aber nicht weil, ich GEORG ja schon seit über 20 Jahren kenne und ich wusste worauf ich mich einlasse. 


Was hat Sie letztendlich dann überzeugt? 

Herr Mosch: Gute Arbeitsbedingungen und die ganzen - ich sag mal Aktivitäten und Angebote außerhalb des Arbeitsalltags – egal, ob das Weiterbildungsmöglichkeiten oder medizinische und gesundheitliche Unterstützungsangebote sind, die das Betriebsklima positiv beeinflussen sowie eine gute Entlohnung, die natürlich auch eine Rolle spielt. Und obwohl wir so groß sind, sind wir ein Familienbetrieb geblieben, der intakt und kerngesund ist. Und wir haben gute Produkte, auf die man stolz sein kann, wenn man sie an den Kunden bringt. Alles in allem also Spaß an der Arbeit und top Bedingungen, die mir hier besonders gut gefallen. Nicht zu vergleichen mit anderen Unternehmen. 


Was haben sie, außer Ihrer Familie natürlich, vermisst, als sie hierher gezogen sind? Und was ist hier anders als in Ihrer Heimat? 

Herr Mosch: Ganz genau, die Zeit, die man mit der Familie verbringt, fehlt. Hier ist meine Freizeit allerdings mit Arbeiten an unserem Haus, das wir uns vor kurzem für den Familienzusammenzug gekauft haben, gefüllt. Freizeitmäßig bin ich dahingehend also voll beschäftigt und es kommt keine Langeweile auf.


Was liegt Ihnen noch am Herzen, was möchten Sie noch loswerden? 

Herr Mosch: Das, was mir am Herzen liegt, ist dass die Leute hier ein bisschen zufriedener mit sich und ihrem Leben werden. Mir fällt immer wieder auf, dass auf „hohem Niveau“ gemeckert wird. Aber wenn man mal ein wenig über den Tellerrand hinausschaut, merkt man schnell, dass es nicht überall so ist, angefangen mit der Bezuschussung des Mittagessens bis zur Stellung der Arbeitskleidung… Das ist das einzige, was mich hier an der Mentalität stört, denn das ist für mich realitätsfernes Gejammer. Die Menschen hier sollten einfach mal glücklich sein, hier zu leben und einen guten Arbeitgeber gefunden zu haben. 


Wir danken Herrn Mosch herzlich für das Interview.

Die Heinrich Georg GmbH Maschinenfabrik ist Mitglied im Verein "Wirtschaft für Südwestfalen" und zählt zu den attraktiven Arbeigebern der Region. Hier gelangen Sie zum Arbeitgeberprofil.

Quelle: Heinrich Georg GmbH Maschinenfabrik, Jens Mosch, Stand: März 2017