Deutschlands familienfreundlichster Arbeitgeber kommt aus Südwestfalen

Das Bundesfamilienministerium kürte die familienfreundlichsten Unternehmen Deutschlands: Darunter auch das Familotel Ebbinghof!

Aus über 400 Bewerbungen zum Unternehmenswettbewerb „Erfolgsfaktor Familie 2016“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, haben die familienfreundlichen Angebote des Familotel Ebbinghof zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf die Jury des Wettbewerbsbüros "Erfolgsfaktor Familie" überzeugt: familienbewusste Arbeitszeiten, Flexibilisierung des Arbeitsortes durch „Home Office“, kostengünstiger Familienurlaub in Partnerhotels, unternehmensinterne Kinderbetreuung für Mitarbeiter-Kinder, sind nur einige der Maßnahmen, die das Familotel seinen Mitarbeitenden anbietet. 

Welche Bedeutung dieses Konzept für die Belegschaft hat erzählen uns Daniela Tigges die Inhaberin des Familotel Ebbinghof und Ihre Kollegin Denise Gru-Sticherling in folgendem Interview:

@Tigges: Sie führen ein Familienhotel, das mit Familienfreundlichkeit wirbt. Was heißt Familienfreundlichkeit für Sie?
Familienfreundlichkeit leben wir wenigstens Dreidimensional: Für unsere Gäste: zu 100 % Familien. Für unsere Mitarbeiter: teils selber (Groß-)Eltern oder pflegeverantwortlich für ein Familienmitglied. Und, seit mehr als sieben Generationen, als Familienbetrieb!

@Sticherling: Wie wird Familienfreundlichkeit für die Belegschaft deutlich?
Durch ein umfassendes Mitarbeiterangebot, das ihre individuellen Bedürfnisse anerkennt und wertschätzt. Bestes Beispiel Küchenchef Thomas: Er hat sich mit seiner Frau, die ebenfalls in der Gastronomie tätig war, mit den Arbeitswochenenden stets abgewechselt. Einer musste bei den Kindern sein. Frau Tigges erkannte das Dilemma. Sie bot ihm an, sein Arbeitswochenende zu verlegen und seine Tochter in der Zeit in unsere Kinderbetreuung zu geben. Seitdem teilen Eltern und Kinder weit mehr wertvolle Familienzeit - das ist unbezahlbar!

@Tigges: Lohnt sich Familienfreundlichkeit überhaupt? Woran machen Sie das fest?
Wenn sie von Herzen kommt, lohnt sie sich sogar mehrfach:
Erstens erhalten wir mehr Bewerbungen von Menschen, die sich sonst nicht getraut hätten, z. B. Alleinerziehende, die sich von uns verstanden fühlen.
Zweitens durch unsere Teilnahme an Wettbewerben, Zertifizierungen motivieren wir uns selbst, noch besser und familienfreundlicher zu werden.
Drittens können sich die Mitarbeiter sehr gut mit unserer Zielgruppe identifizieren: über 25% unserer Belegschaft ist seit 2010 oder länger bei uns tätig. Das sichert unsere Dienstleistungsqualität und bindet unsere Gäste.

@Sticherling: Blickpunkt Vereinbarkeit: Wie ermitteln Sie die Bedarfe in der Belegschaft
Befragung bei Mitarbeiter-Besprechungen und Beobachtung „mit allen Sinnen“ gibt uns ein echtes Feeling für die Stimmung im Hotel. Wir sind mit offenen Augen, Ohren und Mitgefühl unterwegs und für alle da!

@Tigges: Wenn innerhalb der Belegschaft unterschiedliche Interessen aufeinanderstoßen, wie gehen Sie auf Kollisionen ein?
„Zu viel Familienfreundlichkeit“ beklagt eigentlich niemand. Denn der hohe Wert von Familienfreundlichkeit ist allen bewusst und wird durch das Gesamt-Team gut unterstützt. Dafür werben wir ständig und sind dankbar für ihr Verständnis! Wir stellen sogar fest, wie gut sich Bedarfe ergänzen: so wünschen sich Eltern über Weihnachten „Frei“ und (noch) Kinderlose freuen sich über Ausgang an Silvester oder Neujahr. 


Weitere Informationen zum familienfreundlichen Arbeitgeber finden Sie auf der Homepage vom Familienhotel Ebbinghof.

Quelle: Familotel Ebbinghof //Stand: 28.11.2016