Jetzt mitmachen! Große Umfrage zum Leben und Arbeiten in Südwestfalen

Warum leben und arbeiten Menschen gerne hier? Was sind die Vorteile der Region und was kann man noch verbessern? Genau diese Fragen sollen jetzt im Rahmen einer groß angelegten Online-Befragung in insgesamt sieben Regionen beantwortet werden. Die Region Südwestfalen und sechs Partnerregionen in ganz Deutschland wollen so herausfinden, wie Menschen ihr Arbeits- und Lebensumfeld im ländlichen Raum wahrnehmen. Bürger*innen aus Südwestfalen können noch bis zum 5. April 2021 unter www.suedwestfalen-agentur.com/umfrage an der Befragung teilnehmen. 

Nur rund zehn Minuten Zeit dauert es, die Fragen rund um das Arbeiten, Wohnen, die Freizeitgestaltung und weitere Aspekte des Lebens in Südwestfalen zu beantworten. „Jeder, der an der an der Umfrage teilnimmt, trägt dazu bei, dass wir erfahren, wie die Region wahrgenommen wird – und warum Menschen hier wohnen oder hierhin gezogen sind. Zudem kann man seine Meinung dazu sagen, was man an der Region besonders schätzt und wo man noch Verbesserungspotenzial sieht. Je mehr Menschen also bei der Umfrage mitmachen, desto besser“, erklärt Marie Ting, Leiterin des Regionalmarketings Südwestfalen bei der Südwestfalen Agentur.

Denn die Ergebnisse der Online-Umfrage sollen genutzt werden, um Südwestfalen als Region weiter voranzubringen und das Image der Region weiter positiv zu stärken. „Besonders interessieren uns darum die Wünsche der Bürger*innen und auch die Meinung von Personen, die in die Region gezogen oder zurückgekehrt sind: Warum sie sich für Südwestfalen entschieden haben und wie sie ihren Start hier in der Region erlebt haben.“

Die Erkenntnisse aus der Befragung sollen aber auch dazu beitragen, die Wahrnehmung ländlicher Räume bundesweit noch besser zu erforschen und darzustellen. Die Umfrage findet deshalb im Rahmen des Projektes “Strategische Kooperationsregionen in ländlichen Räumen“ in gleich sieben deutschen Regionen statt. Hier arbeitet Südwestfalen mit den Regionen Allgäu, Vierländerregion Bodensee, Ems-Achse, Koblenz-Mittelrhein, Nordthüringen und Vorpommern zusammen. Denn starke, ländliche Regionen in Deutschland stehen bisher wenig im Fokus von Forschung und Öffentlichkeit – und das soll sich ändern. „Wir freuen uns, dass Südwestfalen als gutes Beispiel in Deutschland bei diesem Projekt mitmachen darf“, so Ting. „Jetzt sind wir als sieben Regionen alle gemeinsam gespannt, wie die Umfrage durch die Menschen in unseren Regionen beantworte­­t wird und was wir daraus ableiten können!“

Das Projekt wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Landwirtschaft und Ernährung (BMEL) im Rahmen des Bundesprogramms Ländliche Entwicklung (BULE) gefördert und durch die Wachstumsregion Ems-Achse als Praxispartner sowie die wissenschaftliche Politikberatung SPRINT geleitet.