Von Start-ups und Coworking-Spaces: Die Gründerregion Südwestfalen will sich mehr vernetzen

Ob Start-up-Labor oder Coworking-Space, ob Gründer-Atlas oder Inkubator...
Es ist viel los Südwestfalen! Beim ersten "Digitalen Round Table – Gründerregion Südwestfalen: Gestalten, Mitmachen, Erfahrungen austauschen" haben nun mehr als 30 Akteure der Gründer-Szene miteinander diskutiert und voneinander gelernt: Wie kann das gemeinsame Marketing gestärkt werden? Was sollte mehr "auf die Bühne" geholt werden? Was funktioniert gut, was weniger? Eingeladen haben das Gründernetzwerk Südwestfalen, die Südwestfalen Agentur GmbH sowie die Industrie- und Handelskammern und Handwerkskammern in Südwestfalen mit dem Ziel, über den Status Quo zu sprechen und Potenziale zu erkennen.

"Für uns ist es wichtig und spannend, das Thema Gründung zu fokussieren und uns dazu in Südwestfalen klug aufzustellen und zu vernetzen", erläutert Christoph Brünger, Geschäftsbereichsleiter der Südwestfälischen Industrie- und Handelskammer zu Hagen und Beiratsvorsitzender des Gründernetzwerks Südwestfalen. "Deswegen wollten wir die verschiedenen Initiativen zum Thema 'Gründung' in Südwestfalen miteinander ins Gespräch bringen und ein Schlaglicht darauf werfen, wo wir als Region insgesamt derzeit stehen, und wie wir uns optimal aufstellen können."

Dazu haben die Organisatoren sich ein spannendes Veranstaltungsformat ausgedacht: Den ersten „Digitalen Round Table“, der auf großes Interesse in der Region stieß. Vertreter aus den Wirtschaftsförderungen, Kommunen und Kreisen ebenso wie weitere Akteure der Gründungs-Szene folgten der Einladung und brachten eigene Erfahrungen und Ideen mit an den 'Runden Tisch'. Zur Diskussion inspirierte dabei der Impulsvortrag von Carla Külby, die als Vertreterin der stark aufgestellten Founders Foundation in Ostwestfalen-Lippe aufzeigte, welche Strahlkraft eine Bündelung der Kräfte entwickeln kann. Dass jedoch auch in Südwestfalen bereits allerhand spannende und erfolgreiche Initiativen umgesetzt werden, zeigten anschließend sieben kurzweilige, 2-minütige Vorträge. So präsentierten sich unter anderem "Startpunkt57" aus Siegen, der "Weltenraum Iserlohn" sowie verschiedene Projekte und Unterstützungs-Strukturen der Fachhochschule Südwestfalen und der Universität Siegen.

In der anschließenden Diskussion in Kleingruppen stellten die Teilnehmenden prägnante Arbeits-Thesen auf. Diese lauten unter anderem: "Wir brauchen mehr Übersicht über das Vorhandene", "Wir sollten ein überregionales Kompetenzteam Gründung bilden" oder auch "Wir sollten das Thema Wagniskapital in Südwestfalen weiter entwickeln". "Diese Gedanken nehmen wir als Organisatoren des ersten Round Tables nun gerne auf. Die absolut positive Resonanz zeigt uns, dass es sich lohnt, das vorhandene Potenzial der Region als attraktive Gründerregion weiter zu stärken. Dazu werden wir nun die Arbeitsthesen in konkrete Handlungsschritte überführen und demnächst zu einem zweiten Round Table einladen", sagte Marie Ting von der Südwestfalen Agentur GmbH. 

"Meine Erwartungen wurden übertroffen", ergänzt Torben Feil vom Gründernetzwerk Südwestfalen. "Der positive Rückenwind für das Thema und die offene Grundhaltung zu enger Kooperation in Südwestfalen sind tolle Zeichen!" Das Gründernetzwerk versteht sich als Kommunikationsplattform zum Thema Gründung in Südwestfalen und gibt unter anderem jährlich einen Gründer-Atlas heraus, bietet einen kostenlosen Gründernetzwerk-Newsletter an und veranstaltet sogenannte "Fuck up Nights", "Start-Up Slams" und einen Gründergipfel in der gesamten Region Südwestfalen.

Übrigens: Wer nicht dabei war, hat dennoch die Möglichkeit, sich reinzuklicken: Eine Videodokumentation des ersten „Digitalen Round Table“ findet sich hier auf dem Youtube-Kanal der Südwestfalen Agentur.